Nicht nur zum Abendmahl

Wenn wir heute in den Gottesdiensten Eucharistie oder Abendmahl feiern, beziehen wir uns damit auf das Abschiedsmahl, das Jesus mit seinen Jünger:innen in Jerusalem gefeiert hat: «Tut dies zu meinem Gedächtnis», so lesen wir den Auftrag Jesu in den Evangelien. Weshalb kommt ausgerechnet im Brechen des Brotes und Teilen des Weines so verdichtet zum Ausdruck, wer Jesus war und was seine bleibende Bedeutung ist?

Gemeinsam zu essen und zu trinken, das war charakteristisch für die Jesusbewegung. Denn Jesus war überzeugt, dass es etwas zu feiern gab: den Anbruch der guten neuen Welt Gottes. Jesus sah es als seine Aufgabe an, dieses «Reich Gottes» überall sichtbar und erfahrbar zu machen: indem er Menschen heilte und Dämonen in die Flucht schlug, indem er Jünger:innen in seine Nachfolge berief und den Zwölferkreis als besonderes Zeichen für die Sammlung Israels allen vor Augen stellte, indem er den Menschen Sünden vergab – und indem er den Anbruch des Reiches Gottes in fröhlichen Mählern feierte.1

Gottes neue Welt feiern

Dass es bei den Mählern Jesu keineswegs karg zugegangen sein muss, zeigt der Vorwurf, den die Evangelien überliefern:

«Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt, und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Säufer, ein Freund der Zöllner und Sünder!» (Lukasevangelium 7,34; vgl. Matthäusevangelium 11,19).

Ausschnitt aus „Das Gastmahl im Haus des Levi“, Paolo Veronese, 1573 n. Chr.

In diesem Spruch wird Jesus Johannes dem Täufer gegenübergestellt, der mit seiner asketischen Lebensweise allerdings ebenfalls auf Unverständnis bei seinen Zeitgenoss:innen stiess. Anders als der Täufer wurde Jesus nicht als Asket wahrgenommen, sondern als einer, der gerne ass und trank, – so sehr, dass man ihn mit diesem abwertenden Schimpfwort als «Fresser und Säufer» bezeichnete.

Doch nicht nur seine Feiern erregten Anstoss, sondern auch seine Tischgesellschaft. Offenbar gehörte es zur Mahlpraxis Jesu, dass dabei auch so zweifelhafte Gestalten wie Zöllner und Sünder:innen mit am Tisch sassen. Zöllner waren als Kollaborateure mit der römischen Besatzungsmacht verhasst. Sie lebten vom Differenzbetrag zwischen dem, was sie von der Bevölkerung einforderten und dem, was sie an die Besatzungsmacht abgaben. Sie mussten also mehr eintreiben als sie später abgaben. Die Bevölkerung erlebte sie als diejenigen, die ihnen bei jeder Gelegenheit das Geld aus der Tasche zogen. Die Bezeichnung als Sünder:innen konnte verschiedenes bedeuten. Es waren Menschen, die auf irgendeine Weise gegen die Tora oder die gesellschaftlichen Normen verstiessen, sei es durch ihren Beruf, sei es durch ihre Lebensweise.

Soziale Grenzen überschreiten

Jesus hatte offenbar keine Berührungsängste. Er liess sich auch von Bösewichten wie Zöllnern oder Sünder:innen einladen, mit denen er sich ohne Vorbedingungen an den Tisch setzte. Damit riskierte er, selbst ausserhalb der gesellschaftlich akzeptierten Ordnung und Normen zu geraten. In seinen Mählern wurden soziale Grenzen überschritten, wenn Menschen miteinander am Tisch sassen, die nach den herkömmlichen gesellschaftlichen Regeln nichts miteinander zu tun hatten. Fischer, Bäuerinnen und Handwerker aus der Gegend des Sees Gennesaret gehörten ebenso dazu wie Bettler:innen und Tagelöhner:innen, Arme ebenso wie wohlhabende Zöllner, Frauen ebenso wie Männer, Rechtschaffene ebenso wie ausgegrenzte Sünder:innen. In diesen grenzüberschreitenden Mahlgemeinschaften steckte offenbar eine grosse Anziehungskraft für viele Menschen, so dass sich immer wieder Anhänger:innen gefunden haben müssen, die diesen Mahlgemeinschaften Obdach gaben und sie finanzierten – nicht zuletzt die Zöllner selbst. Dass Jesus sich mit solchen Sponsor:innen bei den «Ordentlichen» nicht nur Freunde gemacht haben dürfte, liegt auf der Hand.

Auf positive Weise wird die Mahlpraxis Jesu in den Erzählungen über die Sündermähler aufgenommen, etwa im Anschluss an die Berufung des Levi (Markusevangelium 2,15). Dass bei solchen Mählern manch hartgesottener Übeltäter zum Nachdenken über sein Leben kommt, zeigt die Erzählung vom Oberzöllner Zachäus (Lk 19,1–10). Gerade das Lukasevangelium macht deutlich, wie viel bei solchen Mählern angesprochen werden und wie so manches in Bewegung kommen kann. Dazu zählt die Begegnung mit der Sünderin in 7,36–50 ebenso wie die Gespräche, die anlässlich des Gastmahls in 14,1–24 oder im Haus von Maria und Marta in 10,38–42 geführt werden. Jesus selbst rechtfertigt sich für seine Anstoss erregende Praxis so:

«Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte, sondern um Sünder zur Umkehr zu rufen.» (Lukasevangelium 5,31f.)

Gottes neue Welt schmecken

In diesen Mählern wurde erfahrbar, wie Gottes neue Welt sich anfühlte, ja, wie sie «schmeckte». So ist es, wenn Gott sich den Menschen zuwendet und sich das erfüllt, was im Buch Jesaja ersehnt wird: Dass Gott auf dem Berg Zion (=Jerusalem) für alle Völker ein auserlesenes Festmahl mit den besten Speisen und Weinen bereiten würde (Jesaja 25,6–8). In den Mählern Jesu wird diese grosse Hoffnung konkret und für viele Menschen erfahrbar. Sie sind ein Zeichen, ja, ein «Sakrament», der neuen Welt Gottes. Für die meisten Menschen in der Jesusgemeinschaft, die aus armen Verhältnissen stammten und Tag für Tag um das Lebensnotwendige kämpfen mussten, müssen diese Mähler ein ausdrucksstarkes Zeichen gewesen sein. Dass der Tisch reichlich gedeckt war, dass es genug für alle gab – das waren Erfahrungen, die sie in ihrem Alltag nur allzu oft vermissen mussten.

Nach dem Tod Jesu, als man anfing, sich Geschichten über Jesus zu erzählen und schliesslich die Evangelien geschrieben wurden, fanden solche Erfahrungen einen Reflex in den Erzählungen über die wunderbare Brotvermehrungen. Und man gab der Gewissheit Ausdruck, dass Jesus wie Gott selbst gehandelt hatte, ja, dass in ihm Gott selbst zu erfahren war.

Die Bedeutung Jesu verdichten

Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass Jesus auch dann, als er seinen Tod schon befürchten musste, ein Mahl mit den Seinen feierte – und dass die Evangelien die Erzählung über dieses gemeinsame Mahl wählten, um die Botschaft und Praxis Jesu zu verdichten und sie den Menschen in der Nachfolge Jesu als Sakrament der Erinnerung und andauernden Vergegenwärtigung Jesu mitzugeben.

Historisch gesehen scheint klar: Jesus muss mit seinen Anhänger:innen anlässlich des Pessachfestes nach Jerusalem gekommen sein, vielleicht eine Woche im Voraus, wie es der Brauch war, damit alle notwendigen Reinigungsriten vollzogen werden konnten. Die Jünger:innen müssen erwartet haben, dass Jesus mit ihnen Pessach feiert. In der Tat wird dieses Mahl im erzählerischen Rahmen der synoptischen Evangelien als ein Seder-Mahl charakterisiert, und einige Erzählzüge dieser Texte passen gut zu den historischen Gegebenheiten eines Pessachfestes in Jerusalem. Allerdings sprechen auch gewichtige Gründe dagegen, dass dieses letzte Mahl Jesu tatsächlich ein Seder-Mahl war. Daher muss man davon ausgehen, dass Jesus bereits vor dem Pessachfest festgenommen und hingerichtet wurde, und dass dieses letzte Mahl kein eigentliches Seder-Mahl war. Wohl aber stand es bereits unter dem Eindruck des bevorstehenden Festes. Die angespannte Lage in Jerusalem an einem solchen Wallfahrtsfest, die politische Brisanz dieses Festes, das an die Befreiung Israels aus der Knechtschaft erinnert, die sich zuspitzenden Konflikte Jesu mit den Tempelautoritäten, seine gespannte Erwartung des Anbruchs der Gottesherrschaft, vielleicht auch eine Todesahnung – all dies muss bei diesem letzten Mahl Jesu mit bedacht werden.

Ausschnitt einer arabischen Ikone, die das Abendmahl zeigt, 18. Jh. n. Chr.

Das Abschiedsmahl nachvollziehen

Die genaue Rekonstruktion dieses Mahles gestaltet sich allerdings schwierig. Die Texte geben kaum Anhaltspunkte über die genaueren Umstände dieses Mahles. Vielmehr stellen sie ins Zentrum ihrer Darstellungen die Deuteworte, die Jesus über das Brot und den Wein sprach. Diese aber tragen schon deutliche Spuren liturgischer Sprache und lassen damit auf den gottesdienstlichen Gebrauch in den Gemeinden und weniger auf den historischen Ablauf des Mahles Jesu schließen.

In den neutestamentlichen Texten lassen sich zwei Überlieferungsstränge der Deuteworte erkennen, die sich in einigen Aspekten unterscheiden. Der eine Strang wird von Markus (und von ihm abhängend Matthäus), der andere von Paulus repräsentiert. Das Lukasevangelium scheint Überlieferungen, die denen des Paulus nahestanden, gekannt zu haben und bietet eine Mischform.2 Gemeinsam ist den beiden Varianten, dass beide um eine Deutung des Todes Jesu bemüht sind, und dass sich in ihnen bereits die gottesdienstliche Praxis der nachösterlichen Gemeinden spiegelt. Diese soll auf ein letztes Mahl Jesu mit den Seinen zurückgeführt werden.

Was Jesus tatsächlich bei diesem Mahl gesagt hat, lässt sich aus den unterschiedlichen Worten der Evangelien leider kaum mehr rekonstruieren. Vermutlich hat Jesus das feierliche Mahl eröffnet, indem er das Brot brach, wie es im Judentum zu Beginn eines Mahles üblich war, und dazu einen Tischsegen gesprochen. Das Brechen des Brotes hat er wahrscheinlich mit einem speziellen Gabewort verbunden, das gelautet haben könnte: «Dies ist mein Leib», also: «Das bin ich.» Vielleicht hat er dies noch ergänzt durch einen erklärenden Zusatz: «für die Vielen», oder auch: «für euch».

Beim Kelchwort ist die Rekonstruktion noch schwieriger. Ein Teil der Forschung schlägt als älteste Form dieses Wortes vor: «Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut.» Doch könnte ein solches Wort auch erst in den Gottesdiensten der frühen Gemeinden in Analogie zum Brotwort formuliert worden sein. Wenn man davon ausgeht, dass Jesus auch den Becher mit Wein mit einer Deutung versehen hat, könnte man es sich so vorstellen, dass Jesus seinen eigenen Becher kreisen liess – was eine ungewöhnliche Geste wäre, denn normalerweise tranken alle aus eigenen Bechern –, und dass er dies etwa so gedeutet haben könnte: «Dieser mein Becher (der uns untereinander und mit Gott verbindet) stellt den neuen Bund dar.»3 Sicher ist das alles aber nicht.

Die Erzählungen vom letzten Mahl Jesu in den Evangelien und die Erwähnung der Worte Jesu bei Paulus4 zeigen, wie diese oder ähnliche Worte aus der Jesustradition aufgenommen, in den Gottesdiensten der Gemeinden rezitiert und dabei auch weiterentwickelt wurden und schliesslich in unterschiedlicher Form in die Texte Eingang fanden. Die heutigen liturgischen Formulierungen, wie wir sie in den katholischen Eucharistiefeiern hören, finden sich so in keinem biblischen Text, sondern sie sind ihrerseits eine Mischform aus den biblischen Texten mit kleinen Ergänzungen, die biblisch keinen Anhalt haben, aber in der kirchlichen Tradition entstanden sind.

Das Abendmahl feiern

Die gemeinsamen Mahlfeiern wurden schon bald zu einem Charakteristikum der Gemeinschaften, die sich auf Jesus beriefen. Diese Mahlfeiern bestanden keineswegs nur aus Brot und Wein, sondern waren mit vollständigen Mahlzeiten verbunden, zu denen alle Gemeindemitglieder etwas beitrugen. Gerade für die armen Mitglieder der Gemeinden war dies ein wichtiger Faktor in ihrem Christusglauben. Dass es dabei auch zu schmerzhaften Konflikten kam, bezeugt der erste Brief des Paulus nach Korinth. Dort sind offenbar die armen Gemeindemitglieder bei den gemeinsamen Mahlzeiten in einer Weise zurückgesetzt worden, dass Paulus mit aller Kraft intervenieren muss. Weil Paulus die Gemeinde selbst als den Leib des Christus versteht, ist es für ihn unerträglich, wenn nicht alle, auch die Armen in gleich-würdiger und gleich-wertiger Weise am Mahl teilhaben können. Wo dies nicht gewährleistet wird, wird der Leib des Christus selbst verletzt. Gottesdienste im Sinne Jesu sind nur möglich, wenn sie von einer gerechten und solidarischen Praxis begleitet werden (Erster Korintherbrief 11,17–34).

Schon früh ist zu beobachten, dass sich in den Gemeinden unterschiedliche Formen der Feiern entwickelten und dass dabei auch unterschiedliche deutende Akzente gesetzt wurden. So steht in der Erzählung vom Abschiedsmahl Jesu nach dem Johannesevangelium nicht das Mahl im Zentrum, sondern der Gestus der Fusswaschung, durch den Jesus seine eigene Lebenshingabe interpretiert und seine dienende Haltung den Seinen als Vorbild vor Augen stellt (Johannesevangelium 13,1–20). Die urchristliche Schrift «Didache» führt die Eucharistiefeiern nicht auf ein letztes Mahl Jesu zurück und stellt auch keinen Bezug zum Tod Jesu her.5

Eine der frühesten Darstellungen des Agape-Mahls, in der frühkristlichen Calixtus – Katakombe in Rom, 3. Jh. n. Chr.

In aller Verschiedenheit verbindend waren Segensgebete über Brot und Wein, die aus jüdischen Mahlfeiern erwachsen waren, und die Erinnerung an Leben, Sterben und Auferstehen des Messias Jesus. Dieses Mahl verband die Gemeinden sowohl untereinander, als auch mit dem Auferstandenen, den sie im gemeinsamen Brotbrechen als segensreich anwesend erfuhren. Eingeladen sind zunächst alle, denn Christus selbst ist derjenige, der zum Mahl lädt. Reglementierungen der Zulassung beginnen erst in späterer Zeit, so, wenn der Kirchenvater Justin (gestorben 165 n. Chr. in Rom) festlegt, dass nur diejenigen, die «unsere Lehren für wahr halten … und nach den Weisungen Christi leben», am Mahl teilnehmen dürfen.6

Seit jenen Anfangszeiten hat die kirchliche Feier der Eucharistie oder des Abendmahls eine lange Geschichte durchlaufen. Inspirationen aus den Anfangszeiten bleiben bis heute das Erinnern und Vergegenwärtigen der Botschaft und Praxis Jesu, die ursprüngliche Offenheit des Mahles für alle, die Solidarität mit den Armen – und nicht zuletzt das gemeinsame Feiern, das die überfliessende Fülle, das Leben und die Gemeinschaft des Gottesreiches schon konkret erfahren liessen.

  1. Vgl. zum Folgenden Sabine Bieberstein: Jesus und die Evangelien (Studiengang Theologie II,1), Zürich 2. Auflage 2021, 349–351; Sr. M. Manuela Gächter / Hildegard Scherer / Brigitta Schmid Pfändler / Ivana Walser: «Ein Fresser und Weinsäufer …!» (Mt 11,19 par). Die Mähler Jesu, in: Sabine Bieberstein (Hg.): Mahlzeit(en). Biblische Seiten von Essen und Trinken (FrauenBibelArbeit 39), Stuttgart 2018, 98–104.
  2. Markusevangelium 14,22–25; Matthäusevangelium 26,26–29; Erster Korintherbrief 11,23–25; Lukasevangelium 22,15–20.
  3. Vgl. zur Diskussion Gerd Theißen / Annette Merz: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, Göttingen 1996, 372f.; Hermut Löhr: Das letzte Mahl Jesu, in: Jens Schröter / Christine Jacobi (Hg.): Jesus Handbuch, Tübingen 2017, 467–473.
  4. Erster Korintherbrief 11,23–25.
  5. Didache 9,1–10,7.
  6. Justin, Apologia I 66,1.

     

    Bildnachweise: Titelbild: «Ultima cena», Jacopo da Ponte Bassano, Öl auf Leinwand, 1542, Galleria Borghese Rom. / Bild 1: Das Gastmahl im Haus des Levi, Paolo Veronese, 1573 n. Chr., Öl auf Leinwand. Heute in der Gallerie dell’Accademia in Venedig. Wikimedia Commons. / Bild 2: Eine Frau untersucht eine andere Frau. Unsplash@zvessels55 / Bild 3: Ausschnitt einer arabischen Ikone, die das Abendmahl zeigt. Im Kloster der Heiligen Sergius und Bacchus, 18. Jh. n. Chr., Tempera auf Holz. Wikimedia Commons / Bild 4: Ein Abendmahlskelch mit der Abendmahlsszene darauf. Unsplash@lennyssp / Bild 5: Eine der frühesten Darstellungen des Agape-Mahls, in der frühkristlichen Calixtus – Katakombe in Rom, 3. Jh. n. Chr. Wikimedia Commons.

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